Pforzheimer Vorderlader Schützen auf den Landesmeisterschaft nicht zu schlagen

Geschrieben von Nezir Beganovic. Veröffentlicht in Berichte.

Bei den Landesmeisterschaften 2013 auf der Schießanlage der Schützengesellschaft Pforzheim 1450 waren die Vorderlader Schützen trotz dem warmen Wetters , nicht zu schlagen. Die SG Pforzheim gleich von Beginn darum bemüht sich vom Feld abzusetzen zeigten am ersten Tag mit dem zweiten Platz in der Steinschlossmannschaft und im Einzel mit dem Steinschlossgewehr 100m mit einem 1 Platz von Eberhard Wind, einen 4 Platz für Sybille Schiffler und einen 6 Platz für Harald Lauber wo die Reise hin geht. Bei der Muskete 50m konnten dann noch ein 2 Platz von Eberhard Wind , ein 3 Platz Harald Lauber und ein 4 Platz Andreas Neunecker verbucht werden. Leider gibt es in diesen Disziplinen keine Mannschaftswertung , was sehr Schade ist.

Am Samstag konnte dann mit dem Perkussionsgewehr 50m ein 6 Platz mit der Mannschaft erreicht werden. Im Einzel erreichte in der Damenklasse Sybille Schiffler einen 2 Platz , Eberhard Wind in der Altersklasse auch einen zweiten Platz. Viel besser lief es dann mit dem Freigewehr 100m wo die SG einen 1 Platz in der Mannschaftswertung holte , dies unterstrichen von den Einzelplatzierungen. Erster Platz mit 142 Ringen Eberhard Wind gefolgt von Sybille Schiffler mit 139 Ringen. Zum Abschluss dann das Dienstgewehr 100m das mit einem 2 Platz in der Mannschaft belohnt wurde und auch einem Start auf der Deutschen Meisterschaft. In der Mannschaft Richter Thomas , Eberhard Wind , Harald Lauber. Im Einzel holte Thomas Richter einen 5 Platz. Mit insgesamt 6 Starts auf der Deutschen Meisterschaft ist Eberhard Wind und zweimal erster Platz im Einzel und zweimal zweiter Platz sowie mit der Mannschaft der erfolgreichste Vorderlader Schütze dieser Landesmeisterschaften. Wir Wünschen allen Schützen viel Glück auf den kommenden Deutschen Meisterschaften , die Verwaltung der SG Pforzheim.

Schützengesellschaft stolz auf olympiataugliche Anlage

Geschrieben von Nezir Beganovic. Veröffentlicht in Berichte.

Emil Treuer (links) erklärte Besucher Michael Ignatius, wie ein Vorderlader geladen wird, bevor er ihn abfeuern darf. FOTO: GÜNTHER

PFORZHEIMER ZEITUNG NUMMER 123:

 PFORZHEIM. Wie Robin Hood mit Pfeil und Bogen zu schießen oder einmal ein Klein- oder Großkalibergewehr und andere Waffen auszuprobieren, dies nutzten viele Besucher der Schützengesellschaft Pforzheim bei deren „Tag
der offenen Tür“ gestern auf der Anlage im Hagenschieß. Beim Wurfscheibenschießen auf der modernen Wurfanlage entdeckten einige ein neues Hobby, das sie beim Probeschießen fasziniert hatte. „Wir wollen jedes Jahr mit einem ,Tag der offenen Tür‘ unsere olympiataugliche Anlage jedem Interessenten zugänglich machen“, sagte Oberschützenmeister Roland Dupont. Im vergangenen Jahr richtete die SG die Vorderlader-Weltmeisterschaft aus. Schießleiter der Vorderlader ist Emil Treuer, der die historischen Waffen den Besuchern erst genau erklärte, bevor sie an den Schießstand durften. Mit einem Trichter füllte er das Schwarzpulver in die Mündung ein, setzte ein Schusspflaster auf diese und darauf die Bleikugel, die er mit dem Hammer und einem Stöpsel ganz in den Lauf einpresste. Den Schuss löst dann ein Zündplättchen aus. Eine lange Reihe historischer Waffen aus dem 14., Steinschlusspistolen und gewehre aus dem 17. und 18. Jahrhundert nebst einer Muskete mit aufgepflanztem Bajonett aus napoleonischer Zeit zeigte er den Besuchern. Auch die Jägervereinigung beteiligte sich am Tag der  offenen Tür und bot Schießen auf Blechhasen an. Die Schützengesellschaft mit heute rund 800 Mitgliedern brachte schon so manchen international erfolgreichen Sportler hervor. Außer dienstags ist die Anlage immer geöffnet. Die Schützen halten sich dabei in wettergeschützten Kabinen auf, die per Rollladen ins Freie zu den Schießscheiben geöffnet werden. Nur die Bogenschützen stehen derzeit auf aufgeweichten Wiesen. „Bei schlechtem Wetter und im Winter trainieren die Bogenschützen in der Jahnhalle“, merkte Dupont an. „Auf unserer Anlage kann fast alles geschossen werden, was der deutsche Schützenbund anbietet“, betonte der  Oberschützenmeister. Und: „Wir sind führend in Baden“, sagte er über den 1450 gegründeten Verein, in dem wie einst der Markgraf von Baden nur ehrbare Bürger von hohem Ansehen Mitglied waren.

Polizeipräsident von Kayseri / Türkei auf unserer Anlage zu Gast

Geschrieben von Frank Herholz. Veröffentlicht in Berichte.

Vor ein paar Wochen hatten wir auf unserer Anlage hohen Besuch, was kaum jemand mitbekommen hat.

Der Polizeipräsident von Kayseri in der Zentraltürkei, Mustafa Aydin, hat im Rahmen eines Deutschlandbesuchs auch Station auf der Anlage der Schützengesellschaft gemacht. Dort wurde er von Vorstand Roland Dupont mit den wichtigsten Informationen über uns versorgt und hat gleich die Gelegenheit ergriffen mit dem Vorderladerrevolver von Michael Schmierer ein paar Schüsse abzugeben. Nach meiner Information war kein Schuß schlechter als sieben.

Kayseri liegt, wie erwähnt in der Zentraltürkei, war unter den Hethitern als Mazaka, später unter den Römern als Caesarea bekannt. Heute ist die Stadt mit etwas über 1 Million Einwohnern Zentrum der türkischen Möbelindustrie und hat außerdem 3 Universitäten mit knapp 56000 Studenten.

Und man fragt sich doch jetzt unwillkürlich, wieso der Polizeipräsident von Kayseri nach Besuchen in Wiesbaden, Mainz und Frankfurt ausgerechnet in Pforzheim Station gemacht hat. Ganz einfach: Er hat einen Neffen namens Ahmed Demiröz und dieser Neffe schießt bei uns. So kam das Ganze zustande.

Das Foto zeigt von links Michael Schmierer, Ali Cifci, Inhaber der Supermarkt-Kette "SERPA Markt", Selim Demiröz, Ahmeds Vater, Roland Dupont, Mustafa Aydin, besagter Polizeipräsident, Nico Squillante und Ahmed Demiröz.

Arbeitseinsatz am 25. Mai 2013

Geschrieben von Frank Herholz. Veröffentlicht in Berichte.

thumb DSC00009thumb DSC00027Geschäftiges Treiben herrschte am Samstag, dem 25. Mai auf der gesamten Anlage der SG. Überall war irgendwer am Werk, um die Anlage für den kommenden Tag der offenen Tür aufzuhübschen.

Auf den 100-m-KK-Bahnen wurde eifrig mit Motorsense gemäht so weit es ging. Je näher man den Scheiben kam, desto unwegsamer wurde das Gelände. Auch hier haben die Wildschweine ganze Arbeit geleistet. In der Lufthalle wurde am Sound der Stereoanlage gebastelt und die Diabolos der letzten Monate vom Boden abgesaugt. Im Keller wurde auch der Boden gefegt und die Reste des Schießen vermutlich der letzten Jahrebeseitigt. Dort unten wird ja am Tag der offenen Tür das Lasergewehr für die Jugend stehen.

Mit schwerem Gerät wurde dem Gesträuch auf dem Keilerstand zuleibe gerückt. Gerhard Stenzel war mit der Motorsäge am Werk und hat jetzt für Interessenten Holz zum verheizen abzugeben. Weiterhinten, auf dem Großkaliberstand wurde bahnenweise gemäht.

Auf dem Bogenstand fanden Aufräumarbeiten nach Besuchen verschiedener Wildschweinherden statt. Da reichte schon keine Schaufel, da mußte ein Bagger her. Am anderen Ende wurde die Hütte mittels Anstrich und Bodenbelag in ein kleines Wochenendhäuschen verwandelt und einige Außenarbeiten erledigt.

Und das sind nur die Stationen, von denen ich Fotos gemacht habe. Sobald ich herausgefunden habe, wie das mit der Galerie funktioniert, werde ich die ganzen Fotos hier zum Anschauen einstellen.