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Vereinsgeschichte

Unser Vorstand / Verwaltungsrat im Jubiläumsjahr 2000.

Stehend von links n. rechts:

  • S.Hoffmann, W Schmidt
  • H. Dürrhammer
  • H. Kaiser
  • P. Foitzik
  • R. Erhard
  • M. Staib
  • T. Klasema
  • F. Kullmann
  • W. Spether
  • K. Beffert
 

 


 

Sitzend von rechts n. links:

  • D. Roller
  • R. Kyriss
  • K. Wörner
  • R. Spether
  • H. Dingler
  • A.-L. Dürrhammer
  • J. Schmidt
  • W. Geigle

 

stehend von links n. rechts: S.Hoffmann, W Schmidt, H. Dürrhammer, H. Kaiser, P. Foitzik, R. Erhard, M. Staib, T. Klasema, F. Kullmann, W. Spether, K. Beffert  sitzend von rechts n. links: D. Roller, R. Kyriss, K. Wörner, R. Spether, H. Dingler, A.-L. Dürrhammer, J. Schmidt, W. Geigle

 55o Jahre Schützengesellschaft Pforzheim 145o e. V. in der Geschichte der Stadt Pforzheim, Zusammengestellt im Jubfläumsjahr 2000 von Ehrenoberschützenmeister Reinhold Erhard

Die Geschichte und Entwicklung der Stadt Pforzheim ist eng mit den Geschicken der Schützengesellschaft verknüpft. Die kurz gefasste Chronik möchte Freunden und Mitgliedern Zusammenhänge aufzeigen und verständlich machen. Dazu ist jedoch eine kurze gedankliche Exkursion in die Zeit des frühen Mittelalters erforderlich. Schon im 13. und 14. Jahrhundert werden Schützenbruder-schaften in den freien Reichsstädten urkundlich erwähnt. Diese Zusammenschlüsse entstanden, weil die "gute alte Zeit" nicht so friedlich und idyllisch war, wie wir dies gerne glauben möchten. Der wachsende Wohlstand der Städte zog die Begehrlichkeit vieler Gruppen auf sich. Es kam hinzu, dass ein Teil des Adels verarmt und zu bösem Raubrittertum verkommen war. Wollten die Bewohner die wirtschaftlichen Grundlagen für die Entwicklung von Handwerk und Handel und damit für die Blüte von Kultur und Künsten in Freiheit erhalten, so mussten sie sich schützen. Die Zusammenschlüsse der Schützen standen dafür ein, die Rechte des sich seiner Würde bewusst werdenden Bürgertums zu wahren. Damit sind die Schützen zweifellos die ersten urkundlich belegten Bürgerinitiativen.

Es ist interessant und wird meist übersehen, dass in dem Wort "Schütze" der Wortstamm "Schutz" als ursprünglicher Wortsinn enthalten ist. Die Namensgebung bezieht sich daher auf die Bereitschaft des Schutzes für das Gemeinwohl und nicht nur auf das Schießen. Frühe Urkunden berichten über große Schützenfeste z. B. in Frankfurt, Straßburg, Zürich die ab Mitte des 13. Jahrhunderts stattfanden und Ausdruck bürgerlichen Selbstverständnisses waren. Ausführlich wird über die Organisation der Städte berichtet und die Sendschreiben und Einladungen, die meist von "Burgermeister und Rat" verfasst und unterzeichnet waren, geben uns Heutigen Einblick in das städtische Leben und die Beziehungen der Städte untereinander. Bereits sehr bald findet sich auch Pforzheim im illustren Kreis der Städte, die durch Einladungen zu großen Schützenfesten, damals "Freischießen" benannt, das Bestehen von Schützenvereinigungen urkundlich belegen. Eine der ersten Urkunden die verbürgt, dass sich in Pforzheim eine Vereinigung von "schießgesellen" zusammengefunden hatte, ist eine auf Großfollo geschriebene Handschrift mit der Einladung zu einem Schießen, verbunden mit einem großen Glückshafen, an den "ersamen und wisenn Burgermeister und Rate der Statt Mühlhusen". Der "samstag nach sant peterstag
akadedea anno domini millesinio quademgentesimo septuagesimo primo" ausgestellte Sendbrief erwähnt, dass unter dem Protektorat von Markgraf Karl 1 (1453-1475) auf Dienstag nach St. Johannistag 1471 eingeladen wird.

Da jedoch auf diesem Zeitpunkt der Kaiser einen Reichstag nach Regensburg einberief, bei welchem der Markgraf anwesend sein musste, wurde in weiteren Schreiben dies nach Mühlhausen gemeldet und das Schießen letztendlich "uff mentag nach Sanct Michaelstag" festgelegt. Bei den Freischießen war das Amt des Pritschenmeisters sehr wichtig. Neben den sogenannten "Siebenern" oder "Neunern' war ihm im Bereich der Schießstätten die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Gerichtsbarkeit übertragen. Er hatte dafür zu sorgen, dass sich Gaffer und Schützen im Zaum hielten. Jeder, ob adelig oder bürgerlich, unterstand dem Pritschenrecht. Die Pritschenmeister und seine Gehilfen die "Pritscher" trugen als Zeichen ihrer Würde und Befugnis klatschende Kolben oder Stäbe, die oben mit kleinen wappengeschrnückten Trommeln versehen waren. Sie waren Ordnungshüter und Spaßmacher zugleich und mussten dazu in der Lage sein ihre Exekutionen jederzeit mit einem Stegreif-Gedicht kundzutun, wie etwa "Hört zu ihr Herren und Schützen, wir haben ein' den woll'n wir pritschen usf. Die Pritscher waren sehr angesehen und reisten von Fest zu Fest. Es war üblich, dass am Schluss der Veranstaltung der Pritschenmeister in einem langen Gedicht die Ereignisse schilderte und diesen Bericht mit Zeichnungen, Wappen und Namen der anwesenden Fürstlichkeiten, Personen, Schützengilden und Siegern versah. Wenn diese Schilderungen auch nicht immer einen hohen poetischen Wert haben, so sind sie doch eine hervorragende Quelle zur kulturhistorischen Erforschung der damaligen Zeit und der Schützengilden. Auch Pforzheims Schützengesellschaft verdankt die ausführlichste und beste Schilderung ihrer mittelalterlichen Blütezeit dem Reimspruch eines Pritschenmeisters. So besingt 1561 der Meistersänger Heinrich Gering von Zürich, Leineweber und Pritschenmeister, zu Rottweil das Lob der Stadt Pforzheim u. a. wie folgt:

  • "Eyn Statt hatt es ganz weitt bekanntt
  • Pforzheim so ist dieselb genannt
  • Darinn hatt es zu dyser zeytt
  • Vyl ehrenhafft vnd weyse Leutt
  • Dye habend sych bei jenen Tagen
  • Gehalten wol das muß ich sagen
  • Sey hand erlanget lob vnd preys
  • Mit iren burgern g'schickt vnd weys
  • Ein gsellschafft habens inn der Statt
  • Die Büchsen-Schützen synds genanntt
  • Inn allen Landen woll bekanntt
  • Mytt Kayscrlich Maystett Fryheitt
  • Sinds allenthalben privyleytt"


In dem langen Gedicht das in Handschrift auf Büttenpapier verfertigt ist und 64 Seiten sowie 22 Abbildungen umfasst, wird ausführlich das Leben und Treiben in der Stadt geschildert. Es wird berichtet welche Gäste kamen, wie das Fest ablief, was an Preisen für die Schießen ausgesetzt war und wer die Gewinner der einzelnen Wettbewerbe sind. Der Lobspruch ist dem Protektor des Schießens Markgraf Karl II. (1553 - 1577) gewidmet. Wie der Chronist feststellen konnte, befindet sich das Original der Handschrift in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und ist unter der Bezeichnung „Handschrift Durlach 4“ registriert. " Das Pforzheimer Schützenwesen fand durch Markgraf Christoph (1475 -1515) große Förderung. Noch vor dem für die Entwicklung der Stadt Pforzheim so bedeutenden Freiheitsbrief von 1491, bestätigte der Markgraf im Jahr 1487 unter „Allerhand Ordnung und Polizeysachen“, dass den Schützen, " zur Handhabung der Stadt zu Schympff und Ernst etwas Freyung zugelassen, also daß ein jeder seyn Geschütz frey tragen und damit kurzweyllen und schießen mag".


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Es war dies eine Zeit, in der das Schützenwesen überall in Blüte stand. Die Schützen gingen mit großem Tross auf weite Reisen, um sich gegenseitig zu besuchen. So sind Besuche der Pforzheimer in Stuttgart im Jahre 1560, wo es heißt Markgraf Karl 11 "ist kumen aufs Nachschießen, hatte mit sich Pferde 60, Personen von Adel 16, Knechte sammt gemeinen Personen uff den Wagen und sonsten 48" und Durlach im Jahre 1590, wobei unter anderen der Pforzheimer Hans Schuler "gewann das Best mit 20 Talern" genannt wurde. Diese großen Schützenreisen besingt auch der bekannte zeitgenössische Dichter Johann Fischart in seinem Gedicht"Glückhafftes Schiff". In dem in 1174 Versen über die Ereignisse der "Historischen Rheinfahrt der Züricher mit dem heißen Hirsebrei zum Straßburger Schützenfest anno 1576" berichtet wird. Bei oberflächlicher Betrachtung mag diese umfangreiche Schilderung eines derart banalen Ereignisses der Zustellung eines Topfs mit heißem Hirsebrei, der ja müheloser in Straßburg hätte zubereitet werden können, kurios erscheinen. Doch war die Handlung und die damit verbundene Berichterstattung in Gedichtforrn ein ungemein wichtiges Element des damaligen bürgerlichen Selbstverständnisses. Man machte damit allen Übermütigen kund, dass die Städte und Bürger eng zusammenhalten und im Falle der Bedrängnis auch über weite Strecken so schnell zur Stelle sind, dass ein am Morgen gekochter Hirsebrei noch vor dem Erkalten abends an Ort und Stelle ist, zusammen mit den Helfern in der Not. Eine Botschaft die wohl verstanden wurde. Die Schießstätten waren wichtige Orte der Zusammenkunft und der Geselligkeit in den Gemeinwesen. Der bekannte Merian'sche Stich des Pforzheimer Stadtbilds zeigt, dass sich eine der frühen Schießstätten, in einem mit Turm und Mauer versehenen Zwinger, am Zusammenfluss der Enz und der Nagold, etwa beim heutigen Lindenplatz befand. 1527 findet ein Schießhaus der Büchsenschützen, vor der Brötzinger Vorstadt an der Enz Erwähnung, das war ungefähr bei der heutigen Goethebrücke. Der Kugelfang befand sich am Weiherberg, dabei wurde der Turnplatz, welcher seinerzeit ein versumpftes und wertloses Gelände war, überschossen. Durch die Verwüstungen der Orleans'schen Kriege wurden die meisten Unterlagen und Urkunden der Stadt und damit auch der Schützen zerstört, so dass sich erst wieder im Jahr 1701 eine Eingabe an Markgraf Friedrich Magnus findet, in der gebeten wird, eine neue Schützen-Ordnung einführen zu dürfen. Über die Plätze der damaligen Schießstätten liegen sichere Unterlagen nicht vor. Eine Urkunde aus dem Jahre 1808 berichtet, dass die Stadt Pforzheim der Schützengesellschaft ein Gelände an der südlichen Bleiche (heutige Schießhausstraße) dem Rennfeld angeboten hat. Dort wurde ein Gebäude mit schönem Wirtschaftsgarten, vier Ständen und einer Kegelbahn errichtet. Hier spielte sich in den folgenden Jahren ein lebhaftes geselliges Treiben ab, über das zahlreiche zeitgenössische Berichte Kunde geben. Unterbrochen wurde diese Blüte, durch die Ereignisse um das Jahr 1848, als auch Pforzheim nicht von den Auswirkungen der Militärrevolte in Rastatt und dem Eingreifen der preußischen Truppen in Baden verschont blieb, Es dauerte Jahre, bis sich die Schützen von den hieraus resultierenden Beschränkungen erholt hatten. Und erst 1862 wird über eine Kommission, bestehend aus den beiden Schützenmeistern C. Dillenius und L. Franzmann, sowie Herrn H. Witzenmann berichtet, die mit der Besorgung neuer moderner Gewehre beauftragt war. Man hatte nun zwar modernes Schießgerät, jedoch genügte hierfür die alte Schießstätte an der Bleiche nicht mehr. So wurde nach eingehenden Verhandlungen im Jahre 1863 auf der Schanz, südlich und unterhalb des damals noch nicht bestehenden Hauptfriedhofs, ein neues Schützenhaus gebaut. Der Voranschlag für den Bau betrug 4000 Gulden, die stolze Summe wurde durch die Opferwilligkeit der Mitglieder beschafft. Das gesellschaftliche Leben innerhalb der Schützengesellschaft erblühte und zahlreiche Berichte über Zusammenkünfte und Bälle sind überliefert. 1875 war dann die Stadt erneut so weit gewachsen, dass die Schützen ihren Schießplatz schließen mussten. Es folgten mehrere Jahre, in denen die Suche nach einem neuen geeigneten Gelände wenig Erfolg hatte. Die Gesellschaft trat kaum noch in Erscheinung und verlor viele Mitglieder. Eine Wende erfolgte erst 1895, als sich neue Mitglieder um die Aufnahme bewarben. Der Vorsitzende der Baukommission H.Witzenmann übertrug im September desselben Jahres alle inzwischen auf seinen Namen abgeschlossenen Rechtsgeschäfte auf die Schützengesellschaft, als dieser durch den Großherzog von Baden "Die Rechte einer juristischen Person" verliehen wurden. Am 27. April 1896 wurde dann feierlich der Grundstein zum neuen Schützenhaus auf dem Rod gelegt, das mit einem eigens für diesen Anlass komponierten "Schützenmarsch" am 1. März 1897 eröffnet wurde. Nach der Rechnungslegung betrug der Baupreis 70 576,- Goldmark.

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Die Pforzheimer Schützen gingen wieder fleißig auf Reisen zu großen Veranstaltungen. So wird über die Teilnahme an den Deutschen Bundesschießen in Nürnberg, Dresden und Hannover berichtet. Die Erinnerung, an für die Pforzheimer Schützen wichtige Ereignisse, wurde durch die Stiftung zahlreicher und wertvoller künstlerisch gemalter Schießscheiben aufrechterhalten. Eine besonders eindrucksvolle Veranstaltung war das im Jahre 1905 in Pforzheim durchgeführte XXI. Verbandsschießen mit über 2 000 Schützen, das eine ganze Woche dauerte und zu dem große Zeltbauten extra errichtet wurden. Doch die Stadtentwicklung holte die Schützengesellschaft auch auf dem Rod ein und es musste wieder einmal ein neuer Platz für eine Schießstätte gefunden werden. Hatte bisher immer die Stadt den Schützen ein Gelände zur Nutzung überlassen, so kam nun der Wunsch auf, selbst ein Grundstück zu erwerben, um so über Jahre auf eigenem Grund eine Schießanlage zu besitzen.


Unter großen finanziellen Opfern der damaligen Mitglieder, konnte die Schützengesellschaft auf dem Buckenberg, weit vor der Stadt, an der Wurmberger Straße, ein Grundstück erwerben und es wurde mit dem Bau begonnen. Im Jahre 1911 war es so weit und das Schützenhaus konnte mit einem Jubiläumsschießen eröffnet werden. Doch der bald beginnende Weltkrieg brachte für den Verein harte Einschränkungen, da viele Mitglieder zu den Waffen gerufen wurden. 1922, mitten in der Inflationszeit, wurde der Schießbetrieb wieder aufgenommen und in der Folge konnten zahlreiche interne Festschießen durchgeführt werden, Gesellschaftliche Höhepunkte waren u. a. die großen Kostümbälle. Für 1933 wurde ein Gauschießen nach Pforzheim vergeben, das ein voller Erfolg war.

seite5Ab 1933 erfolgte dann eine schrittweise "Gleichschaltung" der Sportvereine, in deren Folge der Deutsche Schützenverband neu gegliedert wurde und eine sogenannte Einheitssatzung erhielt. Die Anlage der Schützengesellschaft musste mehr und mehr den Parteigliederungen, der Polizei und dem Offiziersverein zur Nutzung überlassen werden, so dass das Vereinsleben stark eingeschränkt war.

 

Aus dieser Zeit liegen nur spärliche Unterlagen vor. Dies deshalb, weil nach der totalen Zerstörung von Pforzheim, am 23. Februar1945, ausgebombte Familien im Schützenhaus Zuflucht suchten und sich überall einquartierten, wo nur ein, wenn auch provisorisches, Dach einigermaßen Schutz vor den Unbilden der Witterung versprach. Die Not war so groß, dass für eine warme Mahlzeit alles verheizt wurde, was brennbar war. Daher gingen die meisten der früher vorhandenen schön bemalten Holzscheiben und fast alle Unterlagen in Flammen auf und verloren. Dazu kam, dass Schützenvereinigungen nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches im Mai 1945 durch die Besatzungsmächte verboten wurden. Das Vermögen wurde beschlagnahmt und die Vereinstätigkeit kam zum Erliegen. Im Jahre 1950 erfolgte eine Lockerung des Vereinsverbots und ehemalige Mitglieder gründeten die "Gesellschaft von 1450" zunächst als Verein zur Pflege der Geselligkeit. Diese Gesellschaft erhielt im Jahre 1951 das Vermögen der Schützengesellschaft und damit das Gelände, sowie das Schützenhaus rücküber-tragen. Haupt-Initiator hierfür war ein Gründungsmitglied der "Gesellschaft von 1450", Dr. Max Wolf. Die Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e.V. wurde, nach dieser Zwischenlösung, im Jahre 1953 wieder gegründet, nachdem der Deutsche Schützenbund bereits 2 Jahre zuvor seine Tätigkeit aufgenommen hatte. Die Instandsetzung des stark beschädigten Schützenhauses, sowie Um- und Anbauten beanspruchten die Kraft der wieder mitgliederstarken Schützengesellschaft in den folgenden Jahren. Dank großen Trainingsfleißes waren die Mitglieder der Gesellschaft sehr erfolgreich. Damen und Herren des Vereins holten sich Deutsche Meister oder Landesmeister-Titel und platzierten sich bei Bundes- und Landesschießen ganz vorne. Besonders erfolgreich war Monika Riesterer die in jenen Jahren die Europameisterschaft errang und bei der Weltmeisterschaft in Phönix USA auf den 3. Rang kam. Noch heute sind die Erfolge der Familie Riesterer - Vater, Mutter, Tochter und den beiden Söhnen - in der Schützengeschichte Legende. Sie waren stets für 1. Plätze auf Landes-, Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften gut und dies in einer einmaligen Kontinuität über Jahre. Bernd Ramms setzte die Erfolge fort und holte sich die Europa- und Weltmeisterschaft.

Im gesellschaftlichen Leben der Stadt Pforzheim entwickelte sich die Schützengesellschaft zur ersten Adresse. In der vollbesetzten Jahnhalle, dem damaligen Ballsaal Pforzheims, feierte man ab 1969 den Jäger- und Schützenball, dem sich für einige Jahre die Reiter anschlossen. Mit der Entwicklung hätte der Verein zufrieden sein können, doch auf dem Buckenberg entstand durch starke Bautätigkeit, ab Mitte der sechziger Jahre ein neuer Stadtteil. Als auch Alt- und Neuhaidach in die Bauplanung einbezogen wurde, waren die Tage des Schützenhauses gezählt und erneut musste die Suche nach einem anderen Standort aufgenommen werden. Lange Verhandlungen führten schließlich 1970 zum Erfolg und nach intensiver Planung des Architekturbüros Werner Kaiser, konnte im August desselben Jahres, unter Oberschützenmeister Kurt Weingärtner, der Neubau am Kirschenpfad im Hagenschieß begonnen werden. Die zu dieser Zeit modernste Schießsportanlage der Bundesrepublik wurde im Mal 1972 mit einem großen Sport- und Preis-Schießen in Betrieb genommen. Damit hat die Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e. V. Heimat gefunden, in der schönsten und größten Anlage ihrer wechselvollen Vereinsgeschichte. Als Bausumme für Grundstück und Anlage waren von Verein und Mitgliedern 4.097.150,- DM aufzubringen. Die Landesverbände der Sportschützen aus Baden, Südbaden und Württemberg traten im Zuge der Planung an den Verein heran, um in Pforzheim ein Landesleistungszentrum für Schießsport zu integrieren. Die Schützengesellschaft erklärte sich bereit, diese Landeseinrichtung der 3 Schützenverbände in ihre Anlage aufzunehmen. Zwar gewährten das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik für das Landesleistungszentrum finanzielle Unterstützung; die Mitglieder der Schützengesellschaft brachten jedoch mehr als 60% der für Bau- und Einrichtungskosten erforderlichen Mittel, aus dem Vermögen des Vereins, in die Gesamtanlage ein. Optimale Schulungs- und Trainingsmöglichkeiten brachten den Schützen Baden-Württembergs viele Erfolge. Damit war bewiesen, dass die Zusammenarbeit 3er Landesverbänden in einer zentralen Einrichtung sinnvoll ist und Leistungssteigerungen bringt. Die Idee des badischen Landesschützenmeisters Walter Prokop, ein gemeinsames Leistungszentrum in Pforzheim zu verwirklichen, wurde damit eindrucksvoll bestätigt. Drei Jahre nach der Eröffnung der neuen Schießsportanlage konnte die Schützengesellschaft im Jahr 1975 ihr 525. Jubiläum feiern. Unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg wurden Jubiläums- und Preisschießen, mit Beteiligung von Schützen aus dem ganzen Bundesgebiet, durchgeführt. Der Gabentempel war reich gefüllt, genauso wie dies Berichte aus früheren Jahrhunderten künden. Zu den wertvollen Sachpreisen, aus der Pforzheimer Schmuckwaren und Uhrenherstellung, kamen Medaillen, Pokale und eine große Zahl von Ehrenscheiben. Letztere erhielten, neben den geretteten alten Scheiben, im Schützenhaus einen Ehrenplatz. Die neuerbaute Sportanlage brachte der Schützengesellschaft einen enormen Aufschwung. Die Mitgliederzahl wuchs auf über 1000, die sportlichen Erfolge nahmen zu. Noch mehr Pforzheimer Schützen kamen bei Landes- und Deutschen Meisterschaften auf erste Plätze. Junge Mitglieder, von denen stellvertretend Jasmin Geigle, Nicole Goldschmidt und Philipp Lichtenfels genannt seien, erzielten in Mannschaften des Deutschen Schützenbundes bei Europameisterschaften aufsehenerregende Erfolge. Das Wurfscheiben-Schießen kam zu besonderem Renommee und von der Stadt Pforzheim wurde für diese Disziplin der "Große Preis der Stadt Pforzheim" mit einer originell gestalteten Wanderprämie gestiftet. Verbindungen zu ausländischen Schützen wurden geknüpft und insbesondere zu Olten/Schweiz und den Seeländischen Matchschützen Biel/Schweiz ergaben sich freundschaftlicher Bande. Zu Besuchsfahrten mussten meist zwei Busse gemietet werden, da ein Wagen nicht ausreichte. Selbst bis ins ferne Amerika war der Ruf der Schützengesellschaft gedrungen und eine Delegation der New York State Riffle Ass. kam zum Wettkampf. Der Deutsche Schützenbund vergab bedeutende Länderkämpfe nach Pforzheim, so z. B. den Länderkampf USA-UdSSR-Deutschland damals noch zuzeiten des sogenannten "Kalten Kriegs" - eine Veranstaltung mit ganz besonderem Stellenwert. Im Jahr 1974 wurde vom Deutschen Schützenbund erstmals der DSB-Pokal ausgeschrieben. Eine Mannschaft bestand aus Schüler-, Junioren-, Damen-, Schützen- und Altersklasse. Bei den Ausscheidungen qualifizierte sich die Schützengesellschaft für den Endkampf in Berlin. Unsere Schützen fuhren in Begleitung vieler Fans zum Wettbewerb und siegten. Damit waren sie die ersten Gewinner des neugestifteten DSB-Pokals. Der Jubel in der Stadt und im Verein war groß und zur Abholung, der mit dem Flugzeug zurückkommenden Sieger, hatten sich zusammen mit Bürgermeister Wurster viele Schützenkameraden am Flughafen Stuttgart eingefunden, um die Erfolgreichen im Korso nach Pforzheim zu geleiten und lange im Schützenhaus zu feiern. Nicht nur die Verbindung mit Schweizer Schützen wurde als Tradition gepflegt. Reisen nach Luxemburg und Frankreich wurden arrangiert. Dass es bei diesen Reisen des Sports wegen auch lustig zuging, mag eine Episode am Rande zeigen. Racing Strasbourg, ein Club mit bedeutender Schützenabteilung, hatte die Pforzheimer zur Challenge de tir eingeladen. Auslandsreisen waren in den 70er Jahren noch etwas Besonderes und die Schützen mit zahlreichen Fans machten sich im Bus auf den Weg. Hunderte Teilnehmer in weitläufigen Hallen in Strasbourg machten zwar großen Eindruck, doch unsere Schützen ließen sich nicht entmutigen und platzierten sich sehr achtbar. Nach Wettkampf und  Siegerehrung wurde gefeiert und französischem Essen und den Weinen tüchtig zugesprochen. Heiter gestimmt begab man sich zum Bus. Unterwegs wollten schwarzafrikanische Souvenirhändler den Damen unbedingt Schmuck oder Elefantenstoßzähne verkaufen. Ganz besonders tat sich ein Händler hervor, der in seinen Verkaufsbemühungen nicht abließ und auch noch den Bus bestieg um hier seine Ware anzupreisen. Da er immer zudringlicher wurde, hatte ein Pforzheimer die weinselige Idee, zu rufen "den nehmen wir als Souvenir mit". Obwohl nicht abgesprochen, schloss der Busfahrer sofort die hydraulisch betätigen Wagentüren mit lautem Geräusch. Dem schwarzen Handelsmann wurde jetzt Angst und Bange und in Panik attackierte er mit dem mitgeführten Elefantenstoßzahn die Bustüren bis diese sich wieder öffneten. Worauf er mit großen Sprüngen entfloh. Der Bus fuhr nun in Richtung der damals noch streng bewachten deutschen Grenze, als allen siedend heiß einfiel, dass wir unsere Sportwaffen bei der Ausreise nicht hatten registrieren lassen. Guter Rat war teuer. Der Weindunst breitete sich im vollbesetzten Bus aus und der Oberschützenmeister machte den Vorschlag, an der Grenze laut zu singen um den Kontrolleur abzulenken. Dies geschah. Der Bus wurde an der Grenze gestoppt und der Zöllner riss schwungvoll die Wagentür auf. Ihm schlug ungeheurer Lärm und atemberaubender Weindunst entgegen. Bevor er noch ein Wort sagen konnte fiel ihm ein Schützenkamerad, der sehr stabil gebaut war und bei allen Busfahrten vorne neben dem Fahrer zu sitzen pflegte, entgegen. Der Kontrolleur war so erschrocken, dass er nur noch daran dachte den Bus möglichst schnell durchzuwinken. Uns blieben unangenehme Fragen und Weiterungen wegen der mitgeführten Sportwaffen erspart. Das Ereignis war jedoch noch lange Grund zum Gespräch und Gaudium. Bei allem Spaß, hat die sportliche Seite für die Schützengesellschaft jedoch Priorität. Auf der Vereinsanlage finden alljährlich die Landesmeisterschaften der Sportschützen statt. Nach den Disziplinen Gewehr, Pistole und Wurfscheiben nahm das Vorderladerschießen im Verein einen großen Aufschwung. Mitglieder erreichten stets die Landesmeisterschaften und qualifizierten sich für Deutsche Meisterschaften. Diese Entwicklung nahm der Deutsche Schützenbund zur Kenntnis und vergab die Austragung der Deutschen Meisterschaften Vorderlader nach Pforzheim. Räumliche Gegebenheiten und die Betreuung fanden bei den Teilnehmern große Anerkennung, so dass die Deutschen Meisterschaften der Vorderladerschützen seit 1985 bis heute hier ausgetragen werden. Der Ruf der guten Organisation war Grund für den Deutschen Schützenbund, nach erfolgreicher Bewerbung, die Weltmeisterschaft der Vorderladerschützen nach Pforzheim zu vergeben. Die 13. Weltmeisterschaften, im Juli/August 1989, in unserer Stadt sind für die Schützengesellschaft Höhepunkt des sportlichen Geschehens auf der Vereinsanlage. In freundschaftlichem Wettbewerb ermittelten über 600 Teilnehmer aus 19 Nationen im Hagenschieß ihre Besten. Zur Eröffnungsfeier marschierten annähernd 1000 Aktive und Betreuer der teilnehmenden Nationen im Herzen der Stadt in den geschmückten Marktplatz ein. Die farbenfrohe Kleidung, bunten Fahnen, die unzähligen froligestimmten Menschen des Rahmenprogramms, genauso wie die gemeinsame Freude am Wettkampf, wird Aktiven und Pforzheimern unvergessen bleiben. Zur Weltmeisterschaft stiftete die Stadt Pforzheim einen, von dem bekannten Designer Reinhold Krause entworfen und gefertigten Preis für den Veterli- Cup. Der Weltverband der Vorderladerschützen war von der außergewöhnlichen Trophäe so angetan, dass er beschloss, ihr den Namen "Pforzheim Pokal" zu geben und bei allen künftigen Weltmeisterschaften als Wanderpokal ausschießen zu lassen. Die guten Erfahrungen der Weltmeisterschaft blieben bei Funktionären und Teilnehmern in guter Erinnerung, weshalb der  Spitzenverband der Vorderladerschützen die EuropaMeisterschaft im August 1999 wiederum nach Pforzheim vergab. Annähernd 400 Vorderladerschützen aus 14 Nationen trafen sich zu dem 7 Tage dauernden Wettbewerb in Pforzheim. Dabei, Sybille Schiffler und K.H. Nagel von der Schützengesellschaft Pforzheim. Sybille Schiffler bewies Bestform und Nervenstärke und errang 2 Gold-, 1 Silber- und 1 Bronzemedaille.

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"Pforzheim Pokal"

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Sybille Schiffler als strahlende Siegerin

 

 

Zur Eröffnungsveranstaltung marschierten die Teilnehmer in Nationenblöcken mit den Landesfahnen voraus in den geschmückten Marktplatz der Stadt Pforzheim ein und nahmen an dem großen Fest mit Musikgruppen und
Gesangsdarbietungen, das aus Anlass des Jahrhundertereignisses einer totalen Sonnenfinsternis stattfand, in deren Kernschatten die Stadt lag, teil. Mit Organisation und Teilnehmer-Betreuung der sieben Tage dauernden Wettkämpfe waren Schützen und Offizielle sehr zufrieden. Dies wurde beim Festabend, zum Abschluss der Meisterschaften, in der Stadthalle von allen Rednern mit Dankesworten zum Ausdruck gebracht. Obwohl die Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e. V. eine modern und gut geplante Schießsport-Anlage besitzt, war es seit Bauabschluss im Jahre 1972 erforderlich, stetig Erweiterungen, Verbesserungen, Umbauten und Reparaturen durchzuführen um die Anlage in funktionsgerechtem Zustand zu erhalten. Wenige Jahre nach Einzug in das neue Haus musste unter Oberschützenmeister Erhard das Restaurant um ein Nebenzimmer und eine Küchenvergrößerung erweitert werden. Als großes Vorhaben wurde unter Oberschützenmeister Dürrhammer eine Halle für Druckluft-Waffen für den Ganzjahresbetrieb mit Fußbodenheizung und Lüftung erbaut. Auflagen des Umweltschutzes erforderten den Einbau von Geschossfangkammern für die Gewehr- und Pistolenstände; diese Maßnahme, zur Amtszeit von Oberschützenmeister Dürrhammer, wurde unter Leitung des 2. Schützenmeisters Staib durchgeführt. Die zusätzlichen Einrichtungen erforderten einen finanziellen Aufwand von annähernd 1 Mio. DM, wobei laufende Reparaturen und Ersatzbeschaffungen nicht gerechnet sind. Wegen der durch das Wurfscheiben-Schießen verursachten großflächigen Belastung mit Bleischrot und chemischen Komponenten in den Wurfscheiben, verlangen die Umweltbehörden eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben eines umweltgerechten Betriebs von WS-Anlagen. Schätzungen von Fachfirmen für hieraus entstehende Kosten gehen von einem Aufwand in Höhe von mehreren Millionen DM aus; Aufbringung und Finanzierung der benötigten Mittel sind derzeit nicht geklärt. Die Vorgaben werden Vorstand, Verwaltungsrat und Mitgliedern viel Kopfzerbrechen und Arbeit bereiten.

 


 

Die Chronik der Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e. V. wäre  unvollständig, bliebe die Verbindung zur Jägervereinigung Enzkreis, die lange zurückreicht, unerwähnt. Dr. Max Wolf war Gründungsmitglied der "Gesellschaft von 1450" ' Er war auch der erste Kreisjägerrneister nach dem 2. Weltkrieg. Da er in der Schützengesellschaft tiefe Wurzeln hatte, war es folgerichtig, dass die Jägervereinigung als korporatives Mitglied der Schützengesellschaft beitrat und jagdliche Wettbewerbe und Trainingsschießen auf den für diese Zwecke konzipierten Ständen und der Wurfscheibenanlage austrug. Die Mitgliederversammlung hat satzungsmäßig festgelegt, dass die Jägervereinigung im Verwaltungsrat der Schützengesellschaft mit 2 Sitzen und Stimmen vertreten ist. Dr. Max Wolf hat als einer der Vertreter der Jägerschaft im Verwaltungsrat der Schützengesellschaft deren Geschicke Jahrzehnte lang mitbestimmt. Die enge, vertrauensvolle Bindung und Zusammenarbeit zwischen Jägmereinigung und Schützengesellschaft fand nach dem Ausscheiden von Dr. Wolf, unter Bezirks- und Kreisjägerrneister Rolf Kyriss, ihre Fortsetzung und hat sich in ihrem Bestand über die Jahrzehnte bewährt. Wenn man die letzten 40 Jahre in der Schützengesellschaft betrachtet, waren die frühen Leistungsträger über Jahre hinweg die Gewehrschützen und hier vor allem die Damen. Es folgten die Pistolen- und Wurfscheibenschützen, die bei Meisterschaften beachtliche Erfolge erzielten. Dann nahm das Schießen mit Vorderladerwaffen einen enormen Aufschwung. In dieser Disziplin sind die Leistungen von Sybille Schiffler, die bei der Europameisterschaft 1999 erneut ihre sportliche Beständigkeit und Extraklasse unter Beweis stellte und sich gerade jüngst zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Adelaide/Australien qualifizierte, heute schon Legende. Exemplarisch seien ihre bedeutendsten internationalen Erfolge der letzten 10 Jahre genannt:

 

  • 1991 Europameisterschaft Brescia/1 Gold; 1993 Europameisterschaft Bad ZellJA 2 x Gold, 1 x Silber
  • 1994 Weltmeisterschaft Chur/CH Gold und Bronze
  • 1995 Europameisterschaft Vitoria/E 2 x Gold
  • 1997 Leusden/NL Gold, 2 x Silber
  • 1998 Weltmeisterschaft Warwick/GB 2 x Gold, 2 x Silber
  • 1999 Europameisterschaft Pforzheim/D 2 x Gold, 1 x Silber, 1 xBronze.

Pforzheim wurde mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft der Vorderladerschützen zum Mittelpunkt dieser Schießsportart. Großen Zulauf findet in den letzten Jahren das Bogenschießen, sowohl in der Halle als auch auf dem Freigelände. Diese Vereinssparte hat derzeit den höchsten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen. Die Bogenschützen veranstalten Wettbewerbe zu denen Schützen in großer Zahl aus weiter Entfernung kommen und nehmen mit beachtlichem Erfolg an Meisterschaften und Turnieren teil. Moderner Schießsport verbindet sich in der Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e, V. mit den Disziplinen aus den Anfängen des Schützenwesens in harmonischer Weise und die lange, annähernd lückenlose, Liste der Schützenmeister vorn Jahre 1561 bis Heute zeigt die Kontinuität des Vereins zur Geschichte und der Entwicklung der Stadt Pforzheim.

  • 1561 Melchior Läderlin - Balthasar Uelin
  • 1701 Jakob Fr. Daler - Conradt Katz
  • 1814 Chr. Bechtler - Verwalter Dennig
  • 1817 J. Chr. Mayer - C. P. Colin
  • 1821-1823 Georg L. Klehnle - Verwalter Dennig
  • 1824-1825 Georg L. Klehnle - Louis Schenck
  • 1826-1831 Carl Gülich - Accisor Biesele
  • 1832 Amtsrevisor Dennig
  • 1833-1834 August Dennig
  • 1835-1836 Job. Ph. Heinz - C. F. Witzenmann
  • 1837 C. C. Hepp - J. Haug
  • 1838-1840 C. C. Hepp - Job. Ph. Heinz
  • 1841 Forstmeister Holtz - C. Lemmerich
  • 1842 L. Lemmerich - C. F. Haugjr.
  • 1843-1846 Joh. Ph. Heinz - A. Witzenmann
  • 1847 A. Witzenmann - C. F. H aug j r.
  • 1848 C. F. Haug jr - L. Lemmerich
  • 1849 Carl Gschwindt jr. - Carl Greiff
  • 1850-1852 ruhte die Gesellschaft
  • 1852-1855 C. F. Haugjr. - C. Märklin
  • 1856 C. Märklin - L. Franzmann
  • 1857 C. Dillenius - L, Franzmann
  • 1858 C. F. Gschwindtjr. - L. Franzmann
  • 1859-1860 L. Franzmann - Job. Marold
  • 1861 J. Marold - H. Witzenmann
  • 1862 C. Dillenius - IL Witzenmann
  • 1863-1869 C. Dillenius - L. Franzmann
  • 1870-1874 L. Franzmann - C. Märcklin
  • 1875-1879 L. Franzmann - A. Deyhle
  • 1879-1894 ruhte die Gesellschaft
  • 1895 L. Franzmann - H. Witzenmann sen.
  • 1896-1897 L. Franzmann - Karl Maurer
  • 1897-1899 Karl Maurer - Fritz Schneider
  • 1899-1900 Karl Maurer - Albert Kuppenheim
  • 1900-1903 Wilhelm Henkel - Albert Kuppenheim
  • 1903-1908 Albert Kuppenheim - Jakob Hiltner
  • 1908-1912 Albert Kuppenheim - Wilhelm Reiß
  • 1912-1918 Albert Kuppenheim - Friedrich Mayer
  • 1918-1923 Albert Kuppenheim - Karl Willadt
  • 1923-1926 Carl Braun - Eugen Fr. Katz
  • 1927-1928 Oberschützenmeister Carl Braun
  • 1. Schützenmeister Alfred Guinand
  • 2. Schützenmeister Erwin Hüffner
  • 1929-1931 Oberschützenmeister Carl Braun
  • 1. Schützenmeister Erwin Hüffner
  • 2. Schützenmeister Walter Manz
  • 1932-1935 Oberschützenmeister Carl Braun
  • 1. Schützenmeister Erwin Hüffner
  • 2. Schützenmeister Otto Bulwer
  • 1935-1937 Oberschützenmeister Carl Braun
  • 1. Schützenmeister Erwin Hüffner
  • 2. Schützenmeister Otto Bulwer
  • 1938-1945 1. Schützenmeister Erwin Hüffner
  • 2. Schützenmeister Otto Bulwer
  • 1945-1950 ruhte die Gesellschaft
  • 1950-1953 Oberschützenmeister Carl Hörr
  • 1. Schützenmeister Max Schulz
  • 2. Schützenmeister Manfred Kappler
  • 1953 Oberschützenmeister Gust. Reichenbach
  • 1, Schützenmeister Max Schulz
  • 2. Schützenmeister Manfred Kappler
  • 1954-1956 Oberschützenmeister Carl Hörr
  • 1. Schützenmeister Max Schulz
  • 2. Schützenmeister August Maier
  • 1957-1959 Oberschützenmeister Karl Metzger
  • 1. Schützenmeister Max Schulz
  • 2. Schützenmeister Horst Malthaner
  • 1959-1960 Oberschützenmeister Albert König
  • 1. Schützenmeister Alfred Riesterer
  • 2. Schützenmeister Horst Malthaner
  • 1962-1963 Oberschützenmeister Albert König
  • 1. Schützenmeister Horst Malthaner
  • 2. Schützenmeister Kurt Weingärtner
  • 1964 Oberschützenmeister Albert König
  • 1. Schützenmeister Horst Malthaner
  • 2. Schützenmeister Manfred Weichert
  • 1965-1967 Oberschützenmeister Max Schulz
  • 1. Schützenmeister Manfred Weichert
  • 2. Schützenmeister Hans Burger
  • 1968-1969 Oberschützenmeister Max Weckerle
  • 1. Schützenmeister Manfred Weichert
  • 2. Schützenmeister Hans Burger
  • 1969 Oberschützenmeister Kurt Weingärtner
  • 1. Schützenmeister Manfred Weichert
  • 2. Schützenmeister Hans Burger
  • 1970-1971 Oberschützenmeister Kurt Weingärtner
  • 1. Schützenmeister Manfred Staib
  • 2. Schützenmeister Hans Burger
  • 1972-1973 Oberschützenmeister Kurt Weingärtner
  • 1. Schützenmeister Manfred Staib
  • 2. Schützenmeister Lothar Spindler
  • 1973-1975 Oberschützenmeister Reinhold Erhard
  • 1. Schützenmeister Manfred Staib
  • 2. Schützenmeister Lothar Spindler
  • 1976-1977 Oberschützenmeister Reinhold Erhard
  • 1. Schützenmeister Gerhard Walter
  • 2. Schützenmeister Lothar Spindler
  • 1978 Oberschützenmeister Reinhold Erhard
  • 1. Schützenmeister Gerhard Walter
  • 2. Schützenmeister Werner Schwarz
  • 1979-1981 Oberschützenmeister Reinhold Erhard
  • 1. Schützenmeister Hans Dürrhammer
  • 2. Schützenmeister Werner Schwarz
  • 1981-1983 Oberschützenmeister Reinhold Erhard
  • 1. Schützenmeister Hans Dürrhammer
  • 2. Schützenmeister Werner Schwarz
  • 1983-1985 Oberschützenmeister Roland Dupont
  • 1. Schützenmeister Hans Dürrhammer
  • 2. Schützenmeister Werner Schwarz
  • 1985-1986 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Gerhard Walter
  • 2. Schützenmeister Werner Schwarz
  • 1986-1990 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Gerhard Walter
  • 2. Schützenmeister Horst Kaiser
  • 1990-1992 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Gerhard Walter
  • 2. Schützenmeister Curt Dischinger
  • 1992-1994 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Curt Dischinger
  • 1994-1996 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Roland Dupont
  • 1996-1998 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Manfred Staib
  • 1998-1999 Oberschützenmeister Hans Dürrhammer
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Manfred Staib
  • 1999-2002 Oberschützenmeister Terry Klasema
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Manfred Staib
  • 2002-2005 Oberschützenmeister Terry Klasema
  • 1. Schützenmeister Willi Geigle
  • 2. Schützenmeister Peter Foitzik
  • 2005-2007 Oberschützenmeister Terry Klasema
  • 1. Schützenmeister Jörg Mikol
  • 2. Schützenmeister Peter Foitzik
  • 2007-2012 Oberschützenmeister Roland Dupont
  • 1. Schützenmeister Kurt Heinz Müller
  • 2. Schützenmeister Peter Voitl
  • 2012-2015 Oberschützenmeister Roland Dupont
  • 1. Schützenmeister Gerhard Stenzel
  • 2. Schützenmeister Peter Voitl
  • 2015- Oberschützenmeister Gerhard Stenzel
  • 1.Schützenmeister Roland Seebold
  • 2. Schützenmeister Peter Voitl

 

Als Quelle der Zusammenstellung diente das 1905 von Karl Maurer herausgegebene Buch "Die Schützengesellschaft zu Pforzheim in fünf Jahrhunderten"; die ebenfalls von Karl Maurer 1905 herausgegebene vollständige Edition mit Einleitung, Anmerkungen und Abbildungen "Heinrich Gering's Lobspruch auf das fürstliche Freischießen zu Pforzheim 1561" (Druck Birkner a Brecht, Pforzheim 1905 von der sich zwei Exemplare in der Badischen Laridesbibliothek Karlsruhe, sowie ein Exemplar bei der Stadtbücherei, Pforzheim befinden); der Sonderdruck aus dem Jahresband Oberrheinische Heimat 1940 von Franz Hirtler über die historische Rheinfahrt der Züricher mit dem heißen Hirsebrei", sowie das Archiv der Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e. V.

 

Zusammengetragen im Jubiläumsjahr 2000 durch Ehrenoberschützenmeister

  • Reinhold Erhard SG Pforzheim 1450 e.V.
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© Schützengesellschaft Pforzheim 1450 e.V 2013


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